Tach zusammen,
mein Vater und ich haben zwischen den Jahren einen "kleinen" Kompressor vor der Schrottpresse gerettet und wollen ihn gerne für die heimische Werkstatt wiederaufbauen.
Vielleicht haben wir hier unter uns ja Menschen, die bei Fragen zum Wiederaufbau unterstützen können.
Ich fange hier einfach erst mal an, ein paar kleine Eckdaten des Kompressors einzustellen und den aktuellen Status des "Projektchens" zu beschreiben.
Das ist also die gerettete Basis:
- Hersteller:
Chiron Werke, Tuttlingen
- Baujahr:
vermutlich 1982
- Aufbau:
2-Kolbenkompressor, elektrisch betrieben, stationär
- Technische Daten (so weit erkennbar):
Leistungsaufnahme des Motors: 7,5 kW
bei konstant 1.440 U/min.
Luftansaugleistung: 1.220 Liter pro Minute
Betriebsdruck: 10 bar
Größe des Kessels: 750 Liter
Bisher gelaufene Betriebsstunden (lt. Zähler): 5330h
Der technisch versierte Leser wird schon bemerkt haben, dass es sich bei dem Modell nicht um einen handelsüblichen Lichtstrom-Kompressor handelt, sondern um ein etwas größeres Exemplar. :)
Mechanisch ist der Kompressor in gutem Zustand. Der Kessel (mit Revisionsklappe) ist nicht vom Rost zerfressen. Der Motor lässt sich leicht durchdrehen und die Kolben liefern schon beim drehen mit der Hand kräftig Luft. So weit also alles toll mit der Maschine.
Jetzt komme ich aber zum Hauptproblem:
Die Maschine stand die letzten vermutlich Jahre maximal mit einer Folie eingepackt auf irgendwelchen Hinterhöfen. Dadurch ist die elektrische Steuerung des Kompressors leider der Korrosion zum Opfer gefallen. Ich habe aktuell schon eine Anfrage beim Hersteller laufen, um einen Schaltplan für das Gerät zu bekommen. Anbei ein paar Bilder der Typenschilder:
Anhang 68020
Anhang 68021
Anhang 68022
Und hier unser derzeitiges Problem:
Der Schaltschrank
Anhang 68023
Anhang 68024
Anhang 68025
Anhang 68026
Anhang 68027
Der ist leider völlig hinüber..
Ich habe schon jetzt eine Frage, die mir vielleicht jemand von Euch beantworten kann:
Auf dem ersten Bild sind die verwendbaren Ölsorten für die Kolben aufgeschrieben. Jetzt habe ich versucht herauszufinden, welche heutigen Öle ich in die Maschine kippen darf und welche nicht... Kennt sich jemand von Euch damit ein wenig aus? Sprich: Welche der damaligen Öle sind die entsprechenden heutigen Öle... Einige Produkte gibt es zwar noch heute, aber ich bin nicht sicher, was passt und was nicht... Ich könnte alternativ natürlich auch beim Hersteller anfragen... aber hey: Ihr wollt doch sicher auch mal was zum knobeln haben und nicht nur ständig über irgendwelche langweiligen Themen diskutieren, oder? :D :D :D
Gruß Andreas
mein Vater und ich haben zwischen den Jahren einen "kleinen" Kompressor vor der Schrottpresse gerettet und wollen ihn gerne für die heimische Werkstatt wiederaufbauen.
Vielleicht haben wir hier unter uns ja Menschen, die bei Fragen zum Wiederaufbau unterstützen können.
Ich fange hier einfach erst mal an, ein paar kleine Eckdaten des Kompressors einzustellen und den aktuellen Status des "Projektchens" zu beschreiben.
Das ist also die gerettete Basis:
- Hersteller:
Chiron Werke, Tuttlingen
- Baujahr:
vermutlich 1982
- Aufbau:
2-Kolbenkompressor, elektrisch betrieben, stationär
- Technische Daten (so weit erkennbar):
Leistungsaufnahme des Motors: 7,5 kW
bei konstant 1.440 U/min.
Luftansaugleistung: 1.220 Liter pro Minute
Betriebsdruck: 10 bar
Größe des Kessels: 750 Liter
Bisher gelaufene Betriebsstunden (lt. Zähler): 5330h
Der technisch versierte Leser wird schon bemerkt haben, dass es sich bei dem Modell nicht um einen handelsüblichen Lichtstrom-Kompressor handelt, sondern um ein etwas größeres Exemplar. :)
Mechanisch ist der Kompressor in gutem Zustand. Der Kessel (mit Revisionsklappe) ist nicht vom Rost zerfressen. Der Motor lässt sich leicht durchdrehen und die Kolben liefern schon beim drehen mit der Hand kräftig Luft. So weit also alles toll mit der Maschine.
Jetzt komme ich aber zum Hauptproblem:
Die Maschine stand die letzten vermutlich Jahre maximal mit einer Folie eingepackt auf irgendwelchen Hinterhöfen. Dadurch ist die elektrische Steuerung des Kompressors leider der Korrosion zum Opfer gefallen. Ich habe aktuell schon eine Anfrage beim Hersteller laufen, um einen Schaltplan für das Gerät zu bekommen. Anbei ein paar Bilder der Typenschilder:
Anhang 68020
Anhang 68021
Anhang 68022
Und hier unser derzeitiges Problem:
Der Schaltschrank
Anhang 68023
Anhang 68024
Anhang 68025
Anhang 68026
Anhang 68027
Der ist leider völlig hinüber..
Ich habe schon jetzt eine Frage, die mir vielleicht jemand von Euch beantworten kann:
Auf dem ersten Bild sind die verwendbaren Ölsorten für die Kolben aufgeschrieben. Jetzt habe ich versucht herauszufinden, welche heutigen Öle ich in die Maschine kippen darf und welche nicht... Kennt sich jemand von Euch damit ein wenig aus? Sprich: Welche der damaligen Öle sind die entsprechenden heutigen Öle... Einige Produkte gibt es zwar noch heute, aber ich bin nicht sicher, was passt und was nicht... Ich könnte alternativ natürlich auch beim Hersteller anfragen... aber hey: Ihr wollt doch sicher auch mal was zum knobeln haben und nicht nur ständig über irgendwelche langweiligen Themen diskutieren, oder? :D :D :D
Gruß Andreas
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